Minox

Der deutsch-Balte Walter Zapp, Fotograf und Konstrukteur entwickelte bereits im Jahr 1936 in Reval seine allererste Minox für das Format 6,5 x 9 mm.

Bald darauf änderte er dieses Modell auf das Bildformat 8 x 11 mm.  Produziert wurde ab 1938 die Kamera von der Firma  VEF in Riga, wobei bis 1943 17.000 Stück erzeugt wurden.
Nach dem Krieg gründete Walter Zapp 1945 in Wetzlar mit seinem Geschäftspartner Richard Jürgens die Minox- Ges.m.b.H. Die Minox wurde völlig neu konstruiert, sie hieß dann, als 1958 die Minox B in den Handel kam, Minox A. Der Lamellenverschluss wurde sehr verbessert, es wurde ein Leuchtrahmensucher mit Parallaxenausgleich eingebaut, 1954 kam die Blitzsynchronisation dazu, 1958 erschien die Minox B, wie die Minox A aber mit eingebautem Selen- Belichtungsmesser.  1969 kam das neue Spitzenmodell, die Minox C auf den Markt, es war eine der ersten Kameras mit elektronischer Belichtungsautomatik.

Dies sind die wichtigsten Kleinstbildkameras von Minox, sie hatten sofort den Ruf der „klassischen Spionagekameras“ erlangt. Diese Kameras wurden immer wieder modernisiert und waren bis 2012 am Markt.
Heute erzeugt Minox u. a. eine Digitalkamera, die in Grösse und Design an die 8x11 mm- Kameras erinnert, die „Minox DSC Spionagekamera“.

Später erschienen dann Kleinbild- Klappkameras, eine Konstruktion von Heinz Waaske, der u.a. auch die beliebte Rollei 16 konstruiert hatte.
Abgebildet ist die Minox B, Bj 1967.

 

 



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