Voigtländer Vitessa T – 250 Jahre Voigtländer

1956 bis 1960  -  Preis DM  398.--  -  42.000 Stück.

Rechtzeitig zum 250. Firmenjubiläum brachte Voigtländer die Vitessa T auf den Markt.
Sie war keine Klappkamera mehr, wie die bisherigen Vitessas, sondern hatte einen feststehenden Tubus. Dies ermöglichte den Anschluss von Wechselobjektiven, denn der Verschluß war Teil des Gehäuses, und nicht mehr des Objektives. Neben dem Normalobjektiv, dies war ausschließlich das Color Skopar 1:2,8/50 mm (vierlinsig), gab es noch das Skoparex 1:3,5/35 mm (sechslinsig) zu DM 188.--, das ebenfalls sechslinsige Dynaret 1:4,5/100 mm, ebenfalls zu DM 188.—und das Super Dynaret 1:4/135 mm, DM 210,--, dazu den Universalsucher Turnit zu DM  39.— und die Proximeter- Naheinstellgeräte I und  II zu je DM 60.--.

So wurde aus der „klassischen“ Vitessa, bei der man das Objektiv nicht wechseln konnte, eine echte Systemkamera, deren einziger Nachteil war, daß sie nicht mit dem Spitzenobjektiv Ultron 1:2,0/50 mm bestückt werden konnte.
Der feststehende Tubus nahm der Vitessa leider ihre einmalige Eleganz – aber die Zeit der Klappkameras war nun endgültig vorbei, denn die technischen Anforderungen konnten mit diesen Geräten nicht mehr erfüllt werden.



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