Diax IIb

Nur wenige kennen heute noch die einst so geschätzte Systemkamera Diax, aber in den 1950-er Jahren war diese Marke durchaus bekannt und geschätzt. Für die Diax gab es Wechselobjektive von 35 bis 135mm Brennweite. Die Diax war präzise, zuverlässig und kompakt, sie wurde in alle Welt exportiert.

Diax-Kameras wurden nur 10 Jahre lang gefertigt: von 1947 bis 1957.
1947 gründete Walther VOSS seine Firma in Ulm/Donau es war eine kleine Feinmechanikwerkstätte. VOSS hatte als Feinmechaniker das Wissen und Können, selbst ein präzises Kameragehäuse samt Entfernungsmesser herzustellen. Nach einigen Versuchen brachte er bereits 1947 sein erstes Modell auf den Markt, dem bis 1957 mehrere weitere folgten, die alle den Namen „DIAX“ trugen. Nur ein Vereinfachtes, billigeres Modell hieß „Diaxette“ (1953).
1957 erschien als letztes Modell die DIAX-L-I .

Was man heute kaum für möglich hält, ist die Tatsache, dass Voss seine ersten Kameras mit nur ganz wenigen Mitarbeitern fertigen konnte. Es waren das z.B. im Jahre 1948 9 bis 25, 1950 46 bis 64 Arbeitnehmer, dies inklusive Firmeninhaber, Fremdsprachenkorrespondent, Büroangestellte, usw. Die Firma hatte niemals mehr als diese 64 Mitarbeiter. Trotzdem wurden die Apparate zur Gänze im eigenen Betrieb erzeugt, nur die Objektive und Verschlüsse wurden zugekauft.
Für eine DIAX IIB mit Schneider Xenar 1:2,8/50mm (wie abgebildet) hatte man im Jahre 1956 den Betrag von DM 306,- , mit Schnieder Xenon 1:2,0/50mm DM 381,- zu bezahlen.

 



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